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	<title>Formatbruch</title>
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	<description>Journalismus 2.0 - Sagen Sie Journalisten worüber sie berichten sollen !</description>
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		<title>&#8220;Mensch &#8211; da kann man ja weltweit im Web spazieren gehen&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 13:48:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Birgit Reichardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Blogging]]></category>

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		<description><![CDATA[Hans Frackowiak &#8211; mittlerweile 80 Jahre alt &#8211; ist der vielleicht älteste Blogger Deutschlands. Als ich gerade einmal anfing über das Bloggen nachzudenken, hatte sich der Castroper längst eine kleine Stammleserschaft aufgebaut. Der link zu seinen Castroper Geschichten begegnete mir beim Stöbern auf verschiedenen Ruhrgebiets-Seiten.
Gefunden habe ich ihn in der Blogroll bei den Ruhrbaronen. Wenn Hans [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.derwesten.de/nrz/knuts-kinderseite/Ein-Blog-Opa-erzaehlt-id2117438.html">Hans Frackowiak</a> &#8211; mittlerweile 80 Jahre alt &#8211; ist der vielleicht älteste Blogger Deutschlands. Als ich gerade einmal anfing über das Bloggen nachzudenken, hatte sich der Castroper längst eine kleine Stammleserschaft aufgebaut. Der link zu seinen <a title="Castroper Geschichten" href="http://www.castroper-geschichten.de/">Castroper Geschichten</a> begegnete mir beim Stöbern auf verschiedenen Ruhrgebiets-Seiten.<br />
Gefunden habe ich ihn in der Blogroll bei den <a href="http://www.ruhrbarone.de/">Ruhrbaronen</a>. Wenn Hans Frackowiak seine Technik Hemmung überwinden konnte, müsste mir das doch auch gelingen, oder ? Das Portrait des lebhaften Seniors habe ich im Sommer 2009 für das Deutschland Radio produziert. Auch der WDR hat sich gefreut den vielleicht ältesten Blogger Deutschlands vorzustellen. Vielen Dank von hier aus noch einmal nach Castrop-Rauxel.</p>
<p></p>
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		<title>Qualitätsjournalismus &#8211; ein ideologischer Tarnbegriff</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 08:14:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Birgit Reichardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Qualitätsjournalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Qualitätsjournalismus &#8211; seit ich im Internet unterwegs bin begegnet mir dieser Begriff jeden Tag. Je häufiger ich diesen Begriff las, in verschiedensten Zusammenhängen, desto mehr fragte ich mich: worum geht&#8217;s eigentlich ? Ohne allerdings in Frage zu stellen selbst eine Qualitätsjournalistin zu sein  . Mit einem der mit diesem Begriff per definitionem am meisten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="padding-left: 30px;">Qualitätsjournalismus &#8211; seit ich im Internet unterwegs bin begegnet mir dieser Begriff jeden Tag. Je häufiger ich diesen Begriff las, in verschiedensten Zusammenhängen, desto mehr fragte ich mich: worum geht&#8217;s eigentlich ? Ohne allerdings in Frage zu stellen selbst eine Qualitätsjournalistin zu sein <img src='http://formatbruch.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Mit einem der mit diesem Begriff per definitionem am meisten anfangen kann wie ich dachte, habe ich gesprochen. Volker Lilienthal &#8211; Professor für die Praxis des Qualitätsjournalismus. Stellvertretend habe ich ihm die Fragen meiner twitter follower gestellt.</p>
<div>
<dl id="attachment_414" style="float: left; text-align: center; background-color: #f3f3f3; padding-top: 4px; -webkit-border-top-right-radius: 3px 3px; -webkit-border-top-left-radius: 3px 3px; -webkit-border-bottom-left-radius: 3px 3px; -webkit-border-bottom-right-radius: 3px 3px; width: 310px; margin: 10px; border: 1px solid #dddddd;">
<dt><a rel="attachment wp-att-414" href="http://formatbruch.de/2010/01/20/qualitatsjournalismus/imgp0018-5/"><img style="padding: 0px; margin: 0px; border: 0px none initial;" title="IMGP0018" src="http://formatbruch.de/wp-content/uploads/2009/07/IMGP00184-300x225.jpg" alt="Volker Lilienthal Professor für die Praxis des Qualitätsjournalismus" width="300" height="225" /></a></dt>
<dd style="font-size: 11px; line-height: 17px; padding-top: 0px; padding-right: 4px; padding-bottom: 5px; padding-left: 4px; margin: 0px;">Volker Lilienthal Professor für die Praxis des Qualitätsjournalismus</dd>
</dl>
</div>
<p>Volker Lilienthal hat im Juli 2009 die Stiftungsprofessur der Rudolf Augstein Stiftung für &#8220;Praxis des Qualitätsjournalimus&#8221; an der Universität Hamburg übernommen. Bekannt wurde der 49 jährige durch die Aufdeckung des Schleichwerbungs-Skandals in der ARD. 20 Jahre arbeitete Lilienthal als Journalist beim evangelischen Pressedienst, von 2005 bis 2009 als verantwortlicher Redakteur.</p>
<p>Twitterer fragen Volker Lilienthal antwortet 9 min 45</p>
<p></p>
<p>Kriterien des Qualitätsjournalismus 3 min 15</p>
<p></p>
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		<title>Was ist Formatbruch ? Neu, experimentell und offen für Journalisten !</title>
		<link>http://formatbruch.de/2009/09/14/401/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 10:38:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Birgit Reichardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurz: Sagen Sie uns worüber wir berichten sollen !
Aber der Reihe nach: grundsätzlich bedeutet Format Radio, dass ein Sender je nach Zielgruppe folgende Fragen festlegt: welche Musik wird gespielt ?  Über welche Themen wird berichtet ? Wie hoch ist der Wort-Anteil &#8211; also wie lang sind die Beiträge ? In der Sendung gibt es geladene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kurz: Sagen Sie uns worüber wir berichten sollen !</strong></p>
<p><span style="font-weight: normal;">Aber der Reihe nach:</span> grundsätzlich bedeutet Format Radio, dass ein Sender je nach Zielgruppe folgende Fragen festlegt: welche Musik wird gespielt ?  Über welche Themen wird berichtet ? Wie hoch ist der Wort-Anteil &#8211; also wie lang sind die Beiträge ? In der Sendung gibt es geladene Gäste, aber keine vorproduzierten Beiträge &#8211; oder umgekehrt. Auch das Sprechtempo folgt dem Format, etc.etc..</p>
<p>Format finde ich gut. Wie sonst soll ich meinen Heimatsender finden ? Den, der mir hilft morgens wach zu werden und in den Tag zu starten ? Knopfdruck und ich höre sofort &#8220;meine&#8221; Musik, und die für mein ! Leben wichtigen Informationen. Und zwar von einem Moderator der anscheinend so ähnlich denkt und fühlt wie ich. Aber als Journalist möchte man das Format manchmal in die Wüste schicken:<br />
<span id="more-401"></span><br />
<img style="border-top-width: 1px; border-right-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; border-style: initial; border-color: initial; border-top-style: dotted; border-top-color: #cccccc; display: block; width: 739px; height: 12px; margin-top: 15px; background-image: url(http://formatbruch.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/more_bug.gif); background-repeat: no-repeat; background-attachment: initial; -webkit-background-clip: initial; -webkit-background-origin: initial; background-color: #ffffff; background-position: 100% 0%;" title="Weiterlesen..." src="http://formatbruch.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /><strong>1. </strong><strong>Wenn ein berichtenswertes Thema kein Format findet.</strong> Wir Journalisten bieten eine Geschichte an, aber es gibt keine Sendung wo sie &#8220;reinpasst&#8221; &#8211; das Format ist halt anders. Oder eine Geschichte braucht vier Minuten Sendezeit um verständlich abgebildet zu werden. Das Format lässt aber nur 2 Minuten zu. Alles in allem nagt das am journalistischen Verständnis und offen gestanden auch an der journalistischen Eitelkeit.</p>
<p><strong>2. </strong><strong>Wer legt fest was berichtenswert ist ? </strong>Das sind die Redakteure und natürlich auch die Einschaltquoten. Es gibt  ja auch Themen die auf der Hand liegen. Sie müssen abgebildet und zugänglich gemacht werden. Die restlichen Sendeplätze werden mit dem gefüllt, von dem wir Journalisten glauben was hörens- sehens- oder lesenswert ist. <strong>Formatbruch</strong> bietet ein neues Format:</p>
<p><strong>Sie bestimmen worüber Journalisten berichten, und wen sie in diesem Zusammenhang hören bzw. sehen wollen. </strong>Wie ? Das geht unter der Rubrik Themenvorschläge:</p>
<p>Unter der Rubrik Themenvorschläge können Sie:</p>
<p>a) uns per email  Sie einen Themenwunsch schicken. Am besten mit Vorschlägen wen Sie zu diesem Thema hören wollen.</p>
<p>b) einen Themenvorschlag auswählen. Das am häufigsten gewählte Thema wird als Audio- oder Videobeitrag hier auf Formatbruch umgesetzt.</p>
<p>Themenwünsche die bei uns eingehen werden in der Vorschlags-Liste zur Auswahl mit aufgenommen.</p>
<p><strong>Zeitlicher, inhaltlicher und handwerklicher Rahmen:</strong> Formatbruch will das Rad nicht neu erfinden. Sie können nicht plötzlich alles hören oder sehen, was es im Radio oder Fernsehen nicht gibt. Aber Sie können das handwerkliche sowie Recherche knowhow eines Journalisten nutzen. Möglicherweise auch seine Kontakte, um ein Thema umzusetzen. Tagesaktuelles Arbeiten ist mit diesem neuen Format noch nicht möglich. Aber Formatbruch kann sogenannte Erklärstücke, Interviews oder Hintergrundberichte anbieten. Innerhalb eines zeitlichen Rahmens wird der Beitrag produziert und veröffentlicht.</p>
<p>Dieser Blog wird von mir Birgit Reichardt geführt. Wieviel Beiträge in welchem Zeitraum produziert und veröffentlicht werden, bestimmt in erster Linie der Recherche Aufwand. Aber Formatbruch ist offen !</p>
<p><strong>Jeder Journalist kann mitmachen:</strong> interessierte Hörfunk- und Fernsehjournalisten erhalten bei Mitarbeit Zugriffsrechte, um eigene Beiträge zu veröffentlichen. Formatbruch freut sich auf erfahrene Journalisten, genauso auch auf Journalismus Studenten, Volontäre oder andere Nachwuchstalente. Formatbruch ist neu und experimentell.</p>
<p><strong>Vernetzung von Autoren und gegenseitige Unterstützung: </strong>benötigt ein Formatbruch Autor in Essen zur Berichterstattung einen wichtigen O Ton Geber z.B. in Berlin, könnte ein Journalisten Kollege vor Ort das Interview führen, und zur Verfügung stellen. Er würde auf formatbruch.de als Interviewer neben dem Autoren genannt werden. Das spart Ressourcen und erhöhte die technische Qualität, weil man nicht auf Telefoninterviews zurückgreifen muss.</p>
<p>P.S. : im Übrigen behalte ich mir vor meine journalistische Eitelkeit dadurch zu befriedigen, dass ich dann und wann Beiträge einstelle die ich selbst für hörenswert halte. Was dann auch die andere Formatbrecher tun können <img src='http://formatbruch.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
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		<title>Was lange währt&#8230;</title>
		<link>http://formatbruch.de/2009/09/14/was-lange-wahrt/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 10:35:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Birgit Reichardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[führt dann doch in einen blog. Lang hat&#8217;s gedauert bis &#8221;formatbruch&#8221; online gehen konnte. Als konservativ Medienschaffende wirkte alles fast alles was mit &#8220;new media&#8221; zu tun hat verstörend auf mein altmediales Journalistenhirn. Konfrontiert mit Begriffen wie web 2.0, CMS, Drupal, plugin, pingback o.ä. feuerte mein limbisches System (Gefühlshirn):  Flucht &#8211; und zwar schnell. Die Enter Taste nutzte ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>führt dann doch in einen blog. Lang hat&#8217;s gedauert bis &#8221;formatbruch&#8221; online gehen konnte. Als konservativ Medienschaffende wirkte <span style="text-decoration: line-through;">alles</span> fast alles was mit &#8220;new media&#8221; zu tun hat verstörend auf mein altmediales Journalistenhirn. Konfrontiert mit Begriffen wie web 2.0, CMS, Drupal, plugin, pingback o.ä. feuerte mein limbisches System (Gefühlshirn):  Flucht &#8211; und zwar schnell. Die Enter Taste nutzte ich nur, wenn ich beim texten meiner Moderationen und Hörfunkbeiträge einen Absatz benötigte. &#8220;Escape&#8221; wie gesagt, das lag mir mehr. Tja, jetzt bin ich doch hier. Warum ?</p>
<p>Weil ich Journalismus 2.0 leben will, so wie ich ihn verstehe.<br />
<span id="more-399"></span><br />
<span style="text-decoration: line-through;">G</span><span style="text-decoration: line-through;">lücklicherweise</span> Ich erinnerte mich daran, wie ich bei meinen ersten Live Moderationen im NDR Hörfunk ähnlich auf Lichter, Knöpfe und Regler reagiert habe. Mittlerweile fühlt es sich an wie eine gute Samstags-Nachmittags Unterhaltung. Wir teilen Frust und Enttäuschung über die Bundesliga Ergebnisse der Nordclubs &#8211; und wer hätte das gedacht, fiebern auch mit im Meisterschaftskampf.</p>
<p>Bis zur kognitiven Überlastung war ich bei der CeBIT und der Webciety09, habe meinen ersten webmontag besucht, einen XING &#8211; und was noch wichtiger scheint in diesen Tagen einen twitter account. Außerdem habe ich eine T3N Ausgabe studiert, genauso die CT Extra Ausgabe &#8220;Ihr Auftritt im Web&#8221;. Habe dabei Fragezeichen und Randbemerkungen hinterlassen (mit Bleistift &#8211; kann ich aber trotzdem so nicht mehr wiederverkaufen). Beispielhaft für jeden Neuropsychologen habe ich meine kognitive Komplexität gesteigert, neue Bahnen gelegt und Verknüpfungen erstellt (Ein Vorher &#8211; Nachher Bild wäre sicher lehrreich für<a href="http://www.whoiswho.de/DieKluftindenKoepfen.pdf"> digital natives</a> &#8211; da könntet Ihr mal sehen wie schwer wir Erwachsene es haben).</p>
<p>Und wer wissen will, was es auf sich hat mit  FORMATBRUCH - &#8221;Journalismus 2.0 &#8211; so wie ich ihn verstehe&#8221;, muss einfach auf <a href="http://formatbruch.de/?page_id=2">&#8220;was ist Formatbruch ?&#8221;</a> klicken.</p>
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