Qualitätsjournalismus – seit ich im Internet unterwegs bin begegnet mir dieser Begriff jeden Tag. Je häufiger ich diesen Begriff las, in verschiedensten Zusammenhängen, desto mehr fragte ich mich: worum geht’s eigentlich ? Ohne allerdings in Frage zu stellen selbst eine Qualitätsjournalistin zu sein
. Mit einem der mit diesem Begriff per definitionem am meisten anfangen kann wie ich dachte, habe ich gesprochen. Volker Lilienthal – Professor für die Praxis des Qualitätsjournalismus. Stellvertretend habe ich ihm die Fragen meiner twitter follower gestellt.
Volker Lilienthal hat im Juli 2009 die Stiftungsprofessur der Rudolf Augstein Stiftung für “Praxis des Qualitätsjournalimus” an der Universität Hamburg übernommen. Bekannt wurde der 49 jährige durch die Aufdeckung des Schleichwerbungs-Skandals in der ARD. 20 Jahre arbeitete Lilienthal als Journalist beim evangelischen Pressedienst, von 2005 bis 2009 als verantwortlicher Redakteur.
Twitterer fragen Volker Lilienthal antwortet 9 min 45
Kriterien des Qualitätsjournalismus 3 min 15

Zumindest an einem Punkt würde ich wiedersprechen: eine journalistische Ausbildung als Voraussetzung für Qualitätsjournalismus ist sicher hilfreich, unbedingt nötig aber nicht unbedingt. Dass es auch ohne geht zeigen Leute wie Jens Berger oder Thomas Strobl, die es über den Umweg ihrer Blogs immerhin zum Freitag und zur FAZ geschafft haben.
Dass die meisten Medien trotzdem niemanden ohne Volontariat anstellen würden steht auf einem anderen Baltt, ist aber auch Teil des Problems.
FS
20 Jan 10 at 12:41