führt dann doch in einen blog. Lang hat’s gedauert bis ”formatbruch” online gehen konnte. Als konservativ Medienschaffende wirkte alles fast alles was mit “new media” zu tun hat verstörend auf mein altmediales Journalistenhirn. Konfrontiert mit Begriffen wie web 2.0, CMS, Drupal, plugin, pingback o.ä. feuerte mein limbisches System (Gefühlshirn): Flucht – und zwar schnell. Die Enter Taste nutzte ich nur, wenn ich beim texten meiner Moderationen und Hörfunkbeiträge einen Absatz benötigte. “Escape” wie gesagt, das lag mir mehr. Tja, jetzt bin ich doch hier. Warum ?
Weil ich Journalismus 2.0 leben will, so wie ich ihn verstehe.
Glücklicherweise Ich erinnerte mich daran, wie ich bei meinen ersten Live Moderationen im NDR Hörfunk ähnlich auf Lichter, Knöpfe und Regler reagiert habe. Mittlerweile fühlt es sich an wie eine gute Samstags-Nachmittags Unterhaltung. Wir teilen Frust und Enttäuschung über die Bundesliga Ergebnisse der Nordclubs – und wer hätte das gedacht, fiebern auch mit im Meisterschaftskampf.
Bis zur kognitiven Überlastung war ich bei der CeBIT und der Webciety09, habe meinen ersten webmontag besucht, einen XING – und was noch wichtiger scheint in diesen Tagen einen twitter account. Außerdem habe ich eine T3N Ausgabe studiert, genauso die CT Extra Ausgabe “Ihr Auftritt im Web”. Habe dabei Fragezeichen und Randbemerkungen hinterlassen (mit Bleistift – kann ich aber trotzdem so nicht mehr wiederverkaufen). Beispielhaft für jeden Neuropsychologen habe ich meine kognitive Komplexität gesteigert, neue Bahnen gelegt und Verknüpfungen erstellt (Ein Vorher – Nachher Bild wäre sicher lehrreich für digital natives – da könntet Ihr mal sehen wie schwer wir Erwachsene es haben).
Und wer wissen will, was es auf sich hat mit FORMATBRUCH - ”Journalismus 2.0 – so wie ich ihn verstehe”, muss einfach auf “was ist Formatbruch ?” klicken.